Die Stadt, aus der er kommt, versinkt im weiten Horizont
Entschlossen lässt er seine Heimat hinter sich zurück
Seitdem er denken kann, hat er an diesem Ort gewohnt
Nun fordert er sein Erbe ein und folgt dem Traum vom Glück
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Es treibt ihn fort – er bricht zu neuen Ufern auf
Kein Abschiedswort, so nimmt das Schicksal seinen Lauf
Und dann greift er nach den Sternen,
Den nahen und den fernen und geht fort
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Mit vollen Händen gibt er aus, was ihm sein Vater gab
Für Partys, schöne Frauen, er ist ein gern gesehner Gast
Doch als sein Geld zur Neige geht, wird ihm auf einmal klar:
Er ist so tief gefalln, steckt bis zum Hals schon im Morast
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Er muss hier raus, spürt diese Lebensmüdigkeit
Will nur nach Haus, scheint das auch unerreichbar weit
Er hat nichts mehr zu verlieren, er muss kapitulieren
Er geht zurück, er geht zurück
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Allein läuft er den endlos langen Weg zurück nach Haus
Scham und Versagen quälen ihn, sie wiegen schwer wie Blei
Im Innersten weiß er, dass er Vergebung nicht verdient
Dass er das Herz des Vaters brach, reißt ihn jetzt fast entzwei
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Kaum angekommen, schließt ihn sein Vater in den Arm
Erst wie benommen, wird ihm ums Herz auf einmal warm
Denn er weiß, er war verloren, fühlt sich wie neugeboren
Zuhaus, Zuhaus
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In seines Vaters Haus ist Freude
Hier findet er sein tiefstes Glück
In seines Vaters Haus ist Liebe
Und dahin zieht es ihn zurück
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In seines Vaters Haus ist Freude
Hier findet er sein tiefstes Glück
In seines Vaters Haus ist Liebe
Und darum zieht es ihn zurück
In seines Vaters Haus
Text (nach Lk 15, 11-31) & Musik: Arne Kopfermann
© 2010 Gerth Medien Musikverlag, Asslar